Führungsseminar Schmachtenhagen 02. – 04.08.2013

Liebe Jacqueline, liebe Heike, liebe Simona!

Jetzt, 7 Wochen nach dem Führungsseminar, möchte ich mich endlich einmal ganz herzlich bei euch bedanken! Das Seminar war eine Offenbarung für mich, und es hat mir sehr geholfen, Lafko besser zu verstehen in seinen Eigenarten als „halbsouveräner“ Leithund. Wir üben laaangsam und gelegentlich; die Spaziergänge sind auch wieder ganz langsam geworden, und ich schaffe es immer besser, ihn, sobald ich merke, dass er Stress bekommt, hinter mir zu halten und mit ihm zusammen das, was da von Außen kommt, zu betrachten und zu bewerten. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, innerlich Buddha zu sein, aber es hat sich eine gewissen Gelassenheit eingestellt, die Lafko gut tut. Er ist jetzt viel sicherer und entspannter, wir diskutieren inzwischen über die Wege, so dass er immer weniger in Sitzstreik gehen muss, wenn ich in die „falsche“ Richtung will. Er ist viel mehr bereit zuzuhören und fragt immer wieder nach, welcher Meinung ich bin, indem er mich anschaut. Ich glaube fast, er beginnt langsam, mir zu vertrauen und reagiert immer feiner. Manchmal kann ich ihn inzwischen sogar abrufen. Er kommt dann zwar nicht wie eine Rakete angschossen, aber doch, wenn er alles auf dem Weg erledigt hat, steht er dann bei mir, statt dass ich ihn abholen muss.

Inzwischen darf er zweimal in der Woche mit in die Schule zur Therapie, und das bekommt ihm gut, weil er ja eine „Zauberübung“ hat: auf (oder um oder neben …) seiner Decke zu bleiben und nichts tun zu müssen. Er ist sehr fein mit den (wenigen) Kindern, mit denen ich Kontakt gestatte und entscheidet ganz sicher, wer ihn anfassen darf und wer nicht (wer Angst hat oder unruhig ist, muss warten, der darf nicht zu ihm, da setzt er sich in ein paar Metern Abstand hin, schaut freundlich, und ich hören ihn förmlich sagen: „entspann dich erstmal“.)

Alles in allem geht es uns also sehr gut und wir pfriemeln uns langsam aber sicher durch alle Hürden, die das Leben so bietet, hindurch.

Auch hat er jetzt eine „Teilzeitangestellte“ – die Hündin einer Freundin – die wunderbar bellen kann, wenn etwas Fremdes kommt. Und wenn sie bei uns ist, geht er nach dem Spaziergang völlig entspannt ins Haus und überlässt ihr die „Wacharbeit“, während er in einen gepflegten Tiefschlaf versinkt. Er hat das genau geprüft, ob sie das auch gut macht und dann entschieden, dass sie vertrauenswürdig ist.
War sehr lustig zu beobachten!

Allerherzlichste Grüße aus Jork,
Ulrike mit Lafko

Hallo Jacqueline,

es ist schon einen Monat her, dass wir bei dir das tolle Führungsseminar miterleben durften. Ich hoffe, du hattest einen erholsamen Urlaub!

Dein Umgang mit den Hunden hat mich sehr beeindruckt und jeden Tag erinnere ich mich gerne an die Tage in Berlin zurück und denke in vielen Situationen „Was würde Jacqueline nun machen?“!
Aber…das Training Zuhause und draußen klappt wirklich gut. Ich habe mit Enno übrigends 1,5 Stunden benötigt bis er sich bei uns im Garten das erste Mal entspannt hat…aber mit einem guten Buch zum Lesen ließ sich das prima aushalten ;-). Auch ansonsten reagiert Enno gut auf eure Methode, bzw. mir gelingt es gut auf diesem Weg mit ihm zu kommunizieren… einzig…was die Leinenführigkeit angeht, da muss ich mich jeden Tag aufs neue durchsetzen…da will er einfach nicht aufgeben, aber gut Ding will Weile haben…
Dafür musste ich gar nicht das Training mit der Schlepleine beim Freilauf anwenden…Enno läuft aufeinmal nicht mehr seinen großen Radius…er läuft von sich aus vor und zurück, ohne das ich etwas dazu sagen muss…und das find ich völlig ok. Vielleicht wirkt sich die generelle Arbeit mit eurer Methode einfach so aus, dass er nun mehr bei mir bleibt!?!

Bei unserem Welpen klappt es auch sehr gut. Ich habe nach deinem Semianr sofort aufgehört mit dem „klassischen“ Sitz-/Platz-/etc.-Training und arbeite nur noch mit eurer Methode. Kaya nimmt das ganz prima an. Manchmal überkommt mich noch soetwas wie ein schlechtes Gewissen, dass ich denke, dass ich nicht genug mit ihr übe, so wie ich damals mit Enno geübt habe, aber es klappt nunmal einfach so ganz wunderbar.

Viele liebe Grüße (auch an den Rest vom Team) aus Kleve vom Niederrhein

Eva mit Enno und Kaya

Hallo Jacqueline,

ich hoffe du hattest einen erholsamen Urlaub und hast die Zeit genossen. Vielen Dank noch mal für das tolle Seminarwochenende. Es ist faszinierend wie einfach alles sein kann. Ich habe ja durch die Bücher schon viele Eindrücke bekommen, aber im Seminar habe ich gelernt wie es sich „anfühlt “ und auf welche Kleinigkeiten man achten muss. Danke. Ich möchte sehr gerne das Rudelseminar erleben, vielleicht hab ich ja Glück bei der Anmeldung und kann einen Platz ergattern. Ich hab dir zwei Fotos mitgeschickt, eins mit Cooper und Mason, zwei dicke Kumpels, und meine „Wachposten“ Cooper, Mason und Donna, wenn ich abends ins Bad gehe, kleines Ritual, alle wollen mit. Ich würde mich freuen wenn ich ein Seminar im nächsten Jahr bekäme und würde Maja unheimlich gerne mal kennenlernen. Eine schöne Zeit und bis demnächst mal. Liebe Grüße an die Kollegen.

Bis dahin Petra, Cooper, Mason, Donna

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