Führungsseminar Schmachtenhagen 17. – 19.05.2013

Ich war einmal, vor nicht sehr langer Zeit, ein total verwirrtes Labimädchen.

Häufig hatte ich das Gefühl, dass in meinem Rudel etwas nicht stimmte. Oft saß ich dann in einer Ecke unserer alten Kate und wunderte mich über die Merkwürdigkeiten meiner beiden Rudelmitglieder. Ständig wurden mir kleine Köstlichkeiten gereicht, wofür auch immer! Manchmal probierten die beiden Alten sogar Zaubersprüche an mir aus. Dann musste ich mich ganz schnell hinlegen und sie liefen in weiten Kreisen um mich herum. Manchmal kamen sie wieder näher, dann gingen sie wieder weg. Dabei zeigten sie mit den Fingern auf mich, schauten mich ganz beschwörend an und raunten ihre Zauberformeln durch die morgendliche Stille: „Plaaatz, Plaaatz!“ Ich wartete jedes Mal ganz ängstlich auf das, was da kommen sollte. Doch nichts geschah. Ich platzte nicht, aber das wollte ich ja auch nicht!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie oft ich sie dann fragend anschaute. Doch sie verstanden meine Blicke leider nicht. Unsicherheit breitete sich im Laufe der Zeit über uns aus, wie Nebel auf einer Herbstwiese. Die Blicke verschleierten sich, so dass jeder nur noch sich sehen konnte. Doch hatte ich mein Zaumzeug an und wollte uns schnell aus dem Nebel ziehen, passte es ihnen auch wieder nicht. Wie soll Hund die Menschen nur verstehen? Doch zum Glück hörten wir die Mär von der Zauberin aus den fernen Wäldern Russlands. Sie brachte ihr geheimes Wissen mit in unsere Gegend. Und nun ergab es sich, dass einige ihrer guten Feen ein Wochenende lang ihre wunderbaren Gaben mit uns teilten und damit den Grauschleier der Hoffnungslosigkeit vertrieben.

Aber dies wäre kein Märchen, wenn die guten Wünschen der Feen nicht an drei Bedingungen geknüpft gewesen wären. Geduld, Geduld, Geduld!

Inzwischen liege ich hier schon ganz entspannt zuhause und beobachte ganz geduldig, wie mit welcher Freude meine Rudelführer mit diesen guten Gaben umgehen.

Ich danke Euch, Ronja!

So, und jetzt wir nochmal!

Wir möchten uns nochmal dafür bedanken, wie dieses Seminar abgelaufen ist. Es lag vom Anfang bis zum, leider viel zu schnellen, Ende eine wahnsinnig positive Energie über dem Platz. Dafür verantwortlich war jeder einzelne von Euch und somit das gesamte Team. Ein solch sympathisches und gleichzeitig professionelles Team haben wir bisher noch nicht erlebt. Wir waren begeistert von Eurer Geduld, Eurer Gelassenheit und der Wärme den Hunden, aber natürlich auch uns gegenüber. Ich glaub´ jetzt ist´s genug, sonst mache ich noch eine Facharbeit daraus. Wir werden uns auf jeden Fall zum Rudelseminar wiedersehen!!

Danke an Jaqueline, Heike und Simona, Sabine, Frank und Finn und an Kerstin

LG, Lars und Carola

Liebe Jaqueline, liebe Heike, liebe Simona und alle anderen Helfer,

ich möchte mich noch einmal bei Euch allen für diese wunderschönen, lehrreichen, interessanten und wichtigen drei Tage bedanken. Alles, was ich mir von diesem Seminar gewünscht habe, wurde erfüllt und ich bin unglaublich glücklich, dass ich mit solch tollen Menschen trainieren durfte.

Ich habe vor allem beim Abruf eine ganz neue Seite von Emmi entdeckt, an der wir jetzt fleißig arbeiten werden. Das Miteinander zwischen Emmi und mir hat sich noch einmal verändert und ich bemerke nach so kurzer Zeit, dass sie wirklich anfängt, sich an mir zu orientieren. Das ist so toll! Und vor allem habt ihr mich in all dem bestätigt, mit dem ich auch bisher schon Bauchschmerzen hatte. Ich freue mich deshalb, jetzt mit ihr alles üben zu können und Emmi trotzdem den Freiraum geben zu können, den ich ihr gern geben möchte.

Bitte macht unbedingt so weiter! Bleibt so ein sympathisches und liebenswertes Team!
Nur einen Kritikpunkt möchte ich noch äußern: Ihr seid zu weit weg und gebt zu wenig Seminare! Ich möchte doch noch viel mehr Zeit bei Euch verbringen. 🙂

Lieben Gruß
Katja & Emmi

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