Susana, Warren und DOBBY

Liebe Jacqueline,

wir möchten uns ganz herzlich für die Trainingsstunden letzte Woche bei Dir bedanken. Die Reise nach Berlin hat sich sooo sehr gelohnt. Bei größter Sommerhitze hast Du uns unermüdlich und mit einer Engelsgeduld und Ruhe z.B. gezeigt wie bei richtiger Kommunikation selbst die dickköpfigste (aber auch ohne Frage gleichzeitig die süßeste) Bulldogge auf Erden brav an der Leine hinten läuft und wie ich meinen Ton und meine Gesten anpassen muss, dass es auch bei mir klappt. Ich habe gelernt ruhig und authentisch zu bleiben und einen längeren Atem als mein Dobby zu haben. Als wir wieder in Hamburg angekommen sind, ist Dobby noch am selben Abend 20 Min richtig gut an der Leine hinter und neben mir gelaufen. Im anschließenden Freilauf ist ihm immer aufgefallen, wenn ich stehen geblieben bin. Er lief dann noch 10 Schritte, blieb dann stehen und drehte sich komplett nach mir um! Das hat er vorher noch nie gemacht. So gut lief es jetzt auch die nächsten Tage. Er hat sich auch bisher (heute ist aber auch erst Tag 3) nicht ein einziges mal an „Damenurin“ festgeschnüffelt mit dem anschließenden Schäumen und klappernden Unterkiefer; das war ja vorher seine Vorliebe. Ich schiele zwar immer noch zur Seite, wenn er etwas länger schnüffelt, aber dann wird schon das Beinchen gehoben oder auch nicht und er kommt hinterher gelaufen.

Wir möchten uns auch bei Atlas, dem coolen Hundeassistenten bedanken, bei dem Dobby lernen durfte sich erstmal zu entspannen und nicht stürmisch auf ihn loszustürzen, um ihm die Lefzen zu lecken. Und ich habe lernen dürfen wie laaaange das dauern kann und dass ich eben nicht zu früh aufhöre, Entspannung zu verordnen. Zu Hause sind wir zwar noch nicht „tiefenentspannt“ an entgegen kommenden Hunden vorbei gekommen, aber immerhin ist Dobby gleich weiter gelaufen, wenn der andere Hund vorbei war; sonst musste er dem noch minutenlang hinterher starren oder in die Richtung ziehen. Plötzlich auftauchende Jogger und Radfahrer im Wald werden jetzt schon nach einem „Schtt“ komplett ignoriert. Vorher mussten die als einzige „Attraktion“ im „langweiligen“ Wald unbedingt freudig begrüßt und aufgehalten werden.

Ganz liebe Grüße aus Hamburg
von Susana, Warren und DOBBY

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